Chancengleichheit bedeutet für mich, dass alle Menschen die gleiche Chance bekommen sollten und nicht wegen des Geschlechts, Alters, Religion, Kultur, körperlicher Einschränkung oder sozialer Herkunft diskriminiert werden.
Das heisst allerdings nicht, dass ich gewisse Werteeinstellungen nicht aufs Schärfste verurteilen würde, dazu gehören vorallerdingen Gewalt, Extremismus und Zwang.

Chancengleichheit hat auch viel mit Gerechtigkeit zu tun, wird etwas als ungerecht empfunden, kann schnell der Frieden gefährdet sein, z.B. wenn «gleicher Lohn für gleiche Arbeit» nicht umgesetzt wird. Da drängt sich die Frage auf: «Gibt es überhaupt einen faireren Wettbewerb, der mit Anstrengung und Leistung zum gewünschten Erfolg oder Status führt?»